Infos zum Gabelstapler-Hersteller Linde

Wissenswertes über die Kion Gruppe
Linde Gabelstapler werden nicht mehr vom namensgebenden Unternehmen, der Linde AG, vertrieben, die Marke gehört mittlerweile zur Kion Group AG. Kion wurde 2006 gegründet und ging im Jahr 2013 an die Börse. Die Aktien sind seither im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse gelistet. Im Geschäftsjahr 2017 hat Kion laut eigenen Angaben mit etwa 31.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen Konzernumsatz von ca. 7,6 Milliarden Euro erwirtschaftet. Die Kion Gruppe ist im Bereich Gabelstapler und Fördertechnik Marktführer in Europa und muss sich auch weltweit nur der Konkurrenz des japanischen Autoriesen Toyota geschlagen geben. Neben Gabelstaplern sowie Lager- und Fördertechnik bietet der Konzern außerdem noch Supply-Chain-Lösungen an. Die Logistik-Technologie des Konzerns ist in mehr als 100 Ländern im Einsatz und unterstützt Unternehmen rund um den Globus bei der Optimierung Ihrer Lager- und Kommissionierungsprozesse. Zum Markensortiment zählen im Premiumbereich Linde und STILL. Für preisbewusste Kunden, die keine Spitzenqualität benötigen, bietet der Konzern solide Gabelstapler und andere Fördertechnik unter der Marke Baoli an. Mit der Marke Fenwick dominiert Kion außerdem den Markt für Flurförderfahrzeuge in Frankreich. Weltweit sind mehr als 1,3 M von Kion produzierte Förder- und Kommissionierfahrzeuge im Einsatz. Hinzu kommen über 6.000 installierte Fördersysteme. Der Konzern verzeichnet ein stetiges Wachstum und baut vor allem seine Spitzenposition in Deutschland und im übrigen Europa ständig weiter aus.

Kurze Geschichte, noble Wurzeln
Wäre das Unternehmen eine Fernsehserie, würde Kion als „Spin-off“ der Linde AG beworben. Die Linde AG aus München gehört mit den Sparten Linde Gas und Linde Engineering zu den großen deutschen Technologie-Konzernen. Der über zehn Jahre lang von Wolfgang Reitzle geleitete Konzern, erwirtschaftete einen weltweiten Umsatz von gut 17 Milliarden Euro. Die Linde Material Handling GmbH wurde im Rahmen der Restrukturierung des Konzerns im Jahr 2006 gegliedert und ihre Anteile auf die Kion Group GmbH übertragen. Das Segment Material Handling war für die Produktion und den Vertrieb der Linde Gabelstapler und der Linde Fördertechnik verantwortlich und gehörte weltweit zu den Marktführern auf diesem Gebiet. Ende 2006 verkaufte Linde das ausgegliederte Segment für etwa vier Milliarden Euro an zwei US-amerikanische Investoren, die Beteiligungsgesellschaft KKR & CO. L.P. aus New York und die Investmentbank Goldmann Sachs. Zu dem Deal gehörten die Marken Linde, Still und OM. Kion ging 2013 an die Börse in Frankfurt am Main und wurde bereits ein Jahr später in den MDAX aufgenommen.

Linde Gabelstapler – das Sortiment im Überblick
Kaum eine andere Marke bietet ihren Käufern eine so große Auswahl an Gabelstaplern mit Elektro- oder Verbrennungsmotoren.

Linde Stapler mit Elektromotor
Die Linde Stapler mit Elektromotor zeichnen sich durch ein hohes Maß an Wendigkeit und Präzision aus, wodurch eine beachtliche Umschlagleistung erzielt wird. Die vielseitigen Fahrzeuge eignen sich für den Einsatz in der industriellen Produktion und in Logistikzentren, aber auch in kleineren Lagerhallen und beim Be- und Entladen von Lieferfahrzeugen. Alle Fahrzeuge verfügen über eine wartungsfreie Kompaktachse und zwei unabhängige Radmotoren. Das Linde Sicherheitskonzept, das beispielsweise eine robuste Kabine und einen Safety Pilot beinhaltet, sorgt dafür, dass Fahrer und Fußgänger keinen unnötigen Risiken ausgesetzt werden. Gleichzeitig erlaubt die Fahrassistenz auch ein millimetergenaues rangieren, was die Linde Stapler beim Kommissionieren auf engen Raum oder bei der Verladung empfindlicher Fracht besonders nützlich macht. Bei den Einstiegsmodellen E16 – E20 EVO handelt es sich um besonders wendige Vierradstapler, mit einer Hubhöhe von bis zu 3.150 mm und einer Tragfähigkeit bis zu zwei Tonnen. Die kleinen Linde Stapler erreichen dabei eine Geschwindigkeit von bis zu 20km/h. Wer glaubt, dass nur Dieselstapler richtig Power haben, der wird von Linde eines Besseren belehrt. Die Modelle aus der Reihe E60 – E80 bewegen Lasten bis zu einem Gewicht von 8 Tonnen und erreichen eine Hubhöhe von beinahe vier Metern. Dabei sind sie immerhin noch mit flotten 15,9 km/h unterwegs.

Linde Stapler mit Verbrennungsmotor
In diesem Segment ist Linde vielseitiger als jeder andere Konkurrent. Die Neufahrzeuge können wie ein Auto konfiguriert und auf die individuellen Bedürfnisse des Käufers zugeschnitten werden. Die kleinsten Linde Stapler mit Verbrennungsmotor gehören zu den Baureihen H14 – H20 EVO. Die Fahrzeuge sind mit einem hydrostatischen Direktantrieb ausgestattet, der ohne Getriebe und Kupplung arbeitet. Die oft besonders wartungsintensiven Fahrzeugteile wurden hier einfach weggelassen. Die Gabelstapler aus der Baureihe H14 – H20 EVO generieren deshalb besonders geringe Servicekosten. Der Käufer darf sich zwischen Diesel-, Treibgas- und Erdgasmotoren entscheiden. Jede Variante zeichnet sich durch einen geringen Energieverbrauch und niedrige Emissionswerte aus. Die Traglast beträgt bis zu 2 Tonnen bei einer Hubhöhe von bis zu 3.150 mm und einer Spitzengeschwindigkeit von 20km/h, die auch mit Last erreicht wird.

Wenn Sie eigentlich einen Traktor brauchen, dann sind die Linde Stapler aus der Baureihe HT100 – HT180 genau das, was Sie suchen. Linde selbst vermarktet die Fahrzeuge als „Langstreckenläufer mit Extrakraft“ und das völlig zurecht. Diese Maschinen transportieren bis zu 18 Tonnen und erreichen dabei, auch vollbeladen, noch eine Spitzengeschwindigkeit von knapp 30 km/h. Die Hubhöhe reicht bis zu vier Meter. Diese Leistung schaffen die Kraftpakete aber nur, weil sie selbst nicht gerade zart gebaut sind und einiges auf die Waage bringen. Die Fahrzeuge sind bis zu 22 Tonnen schwer und nicht für schmale Gänge oder Ladevorgänge konzipiert, bei denen es auf den Zentimeter ankommt.

Was gibt es sonst noch von Linde?
Neben Gabelstaplern für wirklich jeden Verwendungszweck bietet die Marke Linde auch noch ein breites Sortiment an anderen Flurförderfahrzeugen an. Zur Produktpalette zählen verschiedene Schmalganggeräte, die nicht weniger wandlungsfähig sind, als die Gabelstapler. Unschlagbar ist dabei das Chamäleon unter den Förderfahrzeugen. Beim Modell K sind neben der Kabine auch Mast, Chassis und Batterie variierbar. Laut Linde erlaubt dies über 10 Millionen unterschiedliche Konfigurationen. Die Schmalganggeräte aus der Serie K werden so jeder logistischen Herausforderung im Hochregallager gerecht. Nicht ganz so groß, aber immer noch beeindruckend, ist die Auswahl an Hoch- und Niederhubwagen, Schubmaststaplern und Schleppern. Wer besondere Bedürfnisse hat und ein speziell konfiguriertes Gerät benötigt, für den ist Linde die erste Adresse.

Service
Der Markenhersteller erfreut seine Kunden zudem mit einem hervorragenden Service, der sich nicht auf die Wartung der Fahrzeuge beschränkt. Wer einen Linde Stapler kauft und sich erst einmal mit der Serienausstattung begnügt, der kann ihn später problemlos nachrüsten lassen. Wenn es kein Neufahrzeug sein muss, dann offeriert Linde seinen Kunden seit einigen Jahren auch geprüfte Gabelstapler, die zwar kostengünstig, aber dennoch zuverlässig sind. Und wenn Sie einmal ein besonderes Gefährt benötigen oder mit Auftragsspitzen kämpfen, dann hilft Ihnen Linde auch in dieser Situation gerne weiter. Viele Flurförderfahrzeuge dieser Marke müssen Sie nicht kaufen, Sie können sie auch einfach für ein paar Tage oder ein paar Monate mieten. Auch hier ist das Unternehmen deutlich flexibler als die meisten Wettbewerber.

Kontakt
Linde Material Handling GmbH
Carl-von-Linde-Platz 1
63743 Aschaffenburg
E-Mail: [email protected]
www.linde-mh.de

Der Markenhersteller unterhält selbst keine Staplerzentren. Den nächsten Händler finden Sie am einfachsten über die entsprechende Suchfunktion auf der Webseite.